EMI chemische Ätzverfahren, genial und doch effektiv

Das EMI chemische Ätzverfahren (emi shielding) wurde seit Jahrhunderten immer weiter verbessert und variiert. Seine Anfänge hatte es bei der frühen Verzierung von Waffen und Rüstungen. Heute findet es seinen Einsatz in vielen Bereichen. Unterem bei der hochtechnisierter Herstellung von Leiterplatten oder bei der Formteilherstellung, aber auch bei der Fotografie kann man dieses Verfahren einsetzen. Damit können Motive und Strukturen von digitalen Bildern auf verschiedene Metallträger übertragen werden.

Durch das EMI chemische Ätzverfahren können Bilder und Motive in allen Details auf Trägermedien, wie Aluminium, Zink oder Kupferlegierungen übertragen werden. Dafür wird Salpetersäure verwendet, die diese Metalllegierungen lösen kann. Es ist möglich durch dieses Verfahren feinste Details und auch Halbtonsimulationen zu übertragen. So ist es kein Problem mehr, beispielsweise das Familienportrait auf eine Aluminiumplatte zu übertragen.

Die Bilder können in verschiedenen gängigen Formaten, wie JPG oder PDF vorliegen. Die übertragenen Motive werden dann auf den Träger geätzt und sind so unempfindlich gegenüber UV-Strahlung und anderen Umwelteinflüssen. Das ist natürlich aber auch abhängig von der Widerstandskraft des Trägermediums.Für das EMI chemische Ätzverfahren werden Legierungen und Metalle wie Kupferlegierungen, Aluminium, Zink oder Messing verwendet, da diese sich mit Salpetersäure sehr gut bearbeiten lassen.

Neben dem Fotobereich kommt das Verfahren auch bei der Herstellung von Formteilen zum Einsatz. Dadurch lassen sich kompliziert Bauteile, wie Zahnräder oder andere kleine Bauteile erzeugen, die beispielsweise in Uhren verbaut werden. Dafür wird das Material nicht nur an der Oberfläche verätzt, sondern komplett durchgeätzt und die Teile so aus dem Träger „geschnitten“. Der Vorteil bei diesem Verfahren ist, dass ach kleine Auflagen ohne große Kosten erzeugt werden können.

Man sieht, dass das EMI chemische Ätzverfahren vielseitig angewendet werden kann und in Zukunft werden sich mit Sicherheit noch weitere Anwendungsbereiche offenbaren.